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Wie kann man messen, wie stark die Fibrose der Leber bereits fortgeschritten ist?

Die zuverlässigste Methode zur Bestimmung des Ausmaßes der Fibrose ist der direkte Nachweis von Bindegewebe unter dem Mikroskop durch eine Leberbiopsie. Diese kann allerdings in seltenen Fällen mit Komplikationen verbunden sein. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche alternative Möglichkeiten entwickelt, die weniger komplikationsträchtig als eine Leberbiopsie sind. Dazu gehört die Messung der Lebersteifigkeit, durch mechanische oder akustische Schallwellen. Abhängig von der Festigkeit der Leber breiten sich die Schallwellen unterschiedlich im Gewebe aus. Hierüber kann man indirekt Rückschlüsse über den Bindegewebsanteil der Leber ziehen. Darüber hinaus gibt es auch Bluttests, die den Fibrosegrad anhand bestimmter Blutbestandteile messen. Diese weniger invasiven Methoden stehen allerdings nicht in allen Kliniken und Praxen zur Verfügung. Eine Leberbiopsie bietet außerdem verschiedene Vorteile. Unter anderem lässt sie zum Teil Rückschlüsse auf Ursache und Art der Erkrankung zu. Außerdem gibt es hier längere Erfahrungen. Daher ist eine Leberbiopsie unter bestimmten Umständen nicht zu vermeiden.

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Letzte Änderung: 01.08.2016 11:15